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Agentless-Verifizierung

Mit Agentless-Verifizierung prüft XFA unterstützte Geräte während der Anmeldung, ohne dass jeder Benutzer zuerst den nativen Agenten installieren muss. Das eignet sich für leichtere Zugriffsabläufe, aber was sich prüfen lässt, hängt von der Browserunterstützung, den Daten aus Discovery und den Checks ab, die Ihre Richtlinie verlangt.

Der XFA-Agent respektiert die Privatsphäre und ist auf externe Mitarbeiter und private Geräte ausgelegt: Er ist schlank und einfach zu installieren. Trotzdem will XFA Hürden so weit wie möglich abbauen. Kennt XFA die nötigen Gerätesignale bereits aus dem Browser, bietet es Benutzern an, ohne Installation fortzufahren. Das passt vor allem zu Situationen, in denen nur eine begrenzte Zahl von Gerätechecks nötig ist.

Wann Sie es einsetzen

Agentless-Verifizierung eignet sich besonders für:

  • Umgebungen mit privaten Geräten, in denen Sie die Installation einer App nicht vorschreiben können
  • Externe Mitarbeiter und Freelancer, die vorübergehend Zugriff brauchen
  • Eine reibungslosere Einführung von XFA in Ihrer Organisation

Für tiefere Prüfungen (zum Beispiel den genauen Patchstand des Betriebssystems, Jailbreak-Erkennung oder Richtlinien pro Anwendung) bleibt der vollständige XFA-Agent die beste Wahl. Agentless-Verifizierung und Verifizierung mit Agent lassen sich nebeneinander einsetzen, und XFA nutzt automatisch die reichhaltigsten Daten, die pro Gerät verfügbar sind.

So funktioniert es

Agentless-Verifizierung kombiniert bei jeder Anmeldung bis zu drei Datenquellen:

Browsersignale (User-Agent und Client Hints)

Jeder Browser sendet Basisinformationen über das Betriebssystem und die Browserversion mit. XFA prüft damit ohne zusätzliche Einrichtung, ob die Anforderungen an die Version des Betriebssystems und an die Browserversion erfüllt sind.

Daten aus Discovery

Haben Sie Discovery mit einem Identity Provider verbunden, kann XFA den sich anmeldenden Benutzer Geräten zuordnen, die über Discovery bereits bekannt sind. Das liefert zusätzliche Signale, etwa ob das Gerät verwaltet wird und wem es gehört.

Device-Trust-Connectoren

Google Chrome kann während der Authentifizierung reichhaltigere Gerätesignale direkt an XFA senden, etwa den Status der Festplattenverschlüsselung, den Zustand der Firewall und ob ein Virenschutz vorhanden ist. Chrome Device Trust erfordert eine einmalige Einrichtung in Ihrer Adminkonsole für Browser. Unterstützung für Microsoft Edge folgt in Kürze.

Verfügbare Checks

Die Tabellen unten zeigen, welche Checks pro Plattform bei Agentless-Verifizierung verfügbar sind.

Desktop

CheckWindowsmacOSLinux
Betriebssystemversion
Browserversion
Festplattenverschlüsselung
Firewall
Antivirus
Secure Boot
Bildschirmsperre
hinweis

Für Festplattenverschlüsselung, Firewall, Antivirus, Secure Boot und Bildschirmsperre benötigen Sie einen Device-Trust-Connector (zum Beispiel Chrome Device Trust). Ohne Connector sind auf dem Desktop nur die Betriebssystemversion und die Browserversion verfügbar.

Mobil

CheckAndroidiOS
Betriebssystemversion
Browserversion
Festplattenverschlüsselung
Bildschirmsperre
Biometrie

Aktivieren

  1. Gehen Sie im XFA-Dashboard zu Agentless.
  2. Schalten Sie die Datenquellen ein, die Sie nutzen möchten:
    • User-Agent and Client Hints: einfache Signale aus dem Browser (wir empfehlen, sie immer aktiviert zu lassen)
    • Discovery data: Dafür muss Discovery eingerichtet sein
    • Device trust connectors: Dafür ist zusätzliche Einrichtung nötig (siehe unten)
  3. Klicken Sie auf Speichern.
  4. Sorgen Sie dafür, dass die Agentless-Anmeldung auch in jeder Richtlinie aktiviert ist, in der Sie sie nutzen möchten.
Siehe auch

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aktivieren der Agentless-Anmeldung in Ihren Richtlinien finden Sie unter Agentless-Anmeldung.

Device-Trust-Connectoren

Mit Device-Trust-Connectoren senden verwaltete Browser während der Authentifizierung detaillierte Gerätesignale an XFA. Das erweitert die im Agentless-Modus verfügbaren Checks deutlich.

Google Chrome Device Trust

Chrome Device Trust nutzt Chrome Enterprise Core (kostenlos), um Signale wie Festplattenverschlüsselung, den Status der Firewall und mehr zu übermitteln. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Leitfaden zur Einrichtung von Chrome Device Trust.

Microsoft Edge Device Trust

Unterstützung für Microsoft Edge Device Trust folgt in Kürze unter Windows. Danach kann ein verwalteter Edge-Browser nach einer einmaligen Einrichtung in Ihrer Edge-Adminkonsole reichhaltigere Gerätesignale an XFA senden, etwa den Status der Festplattenverschlüsselung, den Zustand der Firewall und ob ein Virenschutz vorhanden ist.