Geräteübersicht
In der Geräteübersicht sehen Administratoren die Geräte, die XFA in einer Organisation kennt. Sie verbindet die Sicht auf Geräte und Personen, sodass Sie Besitz, Sicherheitsstatus, Verifizierung, Herkunftsdaten und Richtlinienergebnisse prüfen können, bevor Sie über den nächsten Schritt entscheiden.
In der Übersicht navigieren
Die Seite besteht aus zwei Reitern: Geräte und Personen. Über das Zahnradsymbol in beiden Reitern passen Sie die sichtbaren Spalten an das an, was Sie gerade brauchen.
Der Reiter Geräte
Dieser Reiter listet jedes Gerät auf, das in Ihrer Organisation entdeckt oder verifiziert wurde. Jede Zeile enthält:
Gerätename: Der Anzeigename, an dem Sie das Gerät auf einen Blick erkennen.Besitzer: Die Person, die für das Gerät verantwortlich ist.Hardware und Software: Die wichtigsten Angaben zu Betriebssystem, Patch-Stand und installierter Software, die für die Compliance-Checks relevant sind.Probleme: Die Zahl der Checks, die gegenüber der gewählten Richtlinie fehlschlagen. Wählen Sie oben rechts im Filter eine bestimmte Richtlinie oder wechseln Sie aufTatsächliche Gerätesicherheit, um das Gerät gegen alle verfügbaren Checks zu bewerten.Verifizierungsstatus: Zeigt, ob das Gerät die Verifizierung abgeschlossen hat.Verwaltet von: Zeigt, ob das Gerät vom Benutzer oder von der Organisation verwaltet wird.
Verifizierungsstatus:
Verifiziert: Das Gerät hat einen verifizierten Status an XFA gemeldet.Nicht verifiziert: XFA kennt das Gerät, aber es hat die Verifizierung noch nicht abgeschlossen.Verbindung verloren: XFA weiß, dass auf dem Gerät ein XFA-Agent installiert ist, aber das Gerät meldet keinen verifizierten Status mehr. Das kann passieren, wenn ein Gerät erneut entdeckt wurde, nachdem sein Agent nicht mehr synchronisiert hat, oder wenn der Agent vorhanden ist, das Gerät die Verifizierung für die Organisation aber nicht abgeschlossen hat.
Über das Aktionsmenü in jeder Zeile können Sie:
- Das Gerät snoozen oder den Snooze aufheben.
- 2FA für das Gerät zurücksetzen.
- Den Besitzer bitten, das Gerät zu verifizieren (es wird eine Verifizierungs-E-Mail gesendet).
- Den Besitzer über aktuelle Risiken informieren (es wird eine E-Mail mit den fehlgeschlagenen Checks gesendet).
- Das Gerät aus der Organisation entfernen.
Der Reiter Personen
Dieser Reiter gruppiert Geräte nach Person, sodass Sie den Onboarding-Fortschritt pro Benutzer verfolgen können. Die Tabelle zeigt Name und E-Mail-Adresse des Benutzers, alle zugehörigen Geräte mit ihrem Compliance-Stand und den Onboarding-Status.
Onboarding-Status:
Ermittelt: Der Benutzer wurde über Discovery gefunden, hat aber noch keine Einladung erhalten.Eingeladen: Eine Einladung wurde per E-Mail gesendet, der Benutzer hat das Onboarding aber noch nicht begonnen.Onboarding läuft: Der Benutzer ist mittendrin, und einige Geräte sind bereits verifiziert.Onboarding abgeschlossen: Jedes Gerät dieses Benutzers ist verbunden und verifiziert.Verbindung verloren: Auf mindestens einem Gerät des Benutzers ist ein XFA-Agent installiert, aber dieses Gerät meldet keinen verifizierten Status mehr.
Pro Person stehen diese Aktionen zur Verfügung: Einladung erneut senden, 2FA zurücksetzen und Benutzer entfernen.
Wenn Sie ein Gerät oder einen Benutzer aus XFA entfernen, wird die Verbindung zwischen dem Gerät und Ihrer Organisation getrennt. Die XFA-Anwendung bleibt auf dem Gerät des Benutzers installiert. Möchte der Benutzer die Anwendung entfernen oder seine Verbindungen ändern, kann er das über die Anleitung zum Deinstallieren tun.
Geräte finden
Nutzen Sie die Suche oben auf der Seite, um Geräte oder Personen schnell über den Anzeigenamen, die E-Mail-Adresse oder den Sicherheitsstatus zu finden. Die Filter und die Richtlinienauswahl in jedem Reiter helfen Ihnen, zuerst die riskantesten Geräte zu betrachten.
Gesnoozte Geräte sind in den Reitern Geräte und Personen standardmäßig ausgeblendet. Öffnen Sie das Filtermenü und aktivieren Sie Gesnoozte Geräte anzeigen, wenn Sie Geräte prüfen wollen, die gerade gesnoozt sind.
Sie suchen ein bestimmtes Gerät? Suchen Sie nach dem Gerätenamen, nach dem Sicherheitsstatus (zum Beispiel Gefährdet) oder nach der E-Mail-Adresse des Besitzers, um direkt zum passenden Reiter und zur passenden Zeile zu springen.
Geräte snoozen
Nutzen Sie Snooze, wenn ein bekanntes Gerät die tägliche Nachverfolgung von Sicherheitsproblemen vorübergehend nicht beeinflussen soll, zum Beispiel während einer Wartung, eines befristeten Einsatzes oder einer anderen genehmigten Ausnahme. Snooze wird pro Gerät eingestellt und braucht immer ein Enddatum mit Uhrzeit. Sie können eine Vorgabe wählen oder Datum und Uhrzeit selbst festlegen.
Sie snoozen ein Gerät über das Aktionsmenü im Reiter Geräte oder über das Aktionsmenü auf der Detailseite des Geräts. Ist ein Gerät bereits gesnoozt, ändern oder entfernen Sie den Snooze über dasselbe Menü.
Solange ein Gerät gesnoozt ist:
- Das Gerät ist in Übersichten und Auswertungen standardmäßig ausgeblendet, bleibt aber sichtbar, wenn Sie den Filter
Gesnoozte Geräte anzeigenaktivieren. - Gerätechecks und Awareness-Benachrichtigungen für dieses Gerät pausieren, bis der Snooze abläuft oder entfernt wird.
- MFA bleibt standardmäßig aktiv. MFA wird nur dann für die Snooze-Dauer deaktiviert, wenn ein Administrator im Snooze-Dialog ausdrücklich
MFA aktiviert lassenabwählt.
Das Snoozen von MFA gilt nur für Anmeldungen über Enforcement. Bleibt MFA aktiviert lassen ausgewählt, müssen Benutzer MFA in den Enforcement-Abläufen weiterhin abschließen.
Wege, Geräte zu onboarden:
- Discovery: Binden Sie Ihren Identity Provider (IdP) an XFA an. XFA liest die Authentifizierungsprotokolle und leitet daraus die Geräte ab, die jeder Benutzer nutzt. So entsteht eine vollständige Übersicht aller entdeckten Geräte, allerdings ohne verifizierte Informationen.
- E-Mails: Benutzer erhalten eine E-Mail, entweder über Awareness für zuvor entdeckte Geräte oder als manuelle Einladung, mit der Bitte, ihr Gerät zu verifizieren. Dazu installieren sie die XFA-App und durchlaufen die Verifizierung.
- Enforcement: Wenn Benutzer eine Anwendung nutzen oder sich anmelden wollen, sorgt XFA dafür, dass das Gerät seinen Compliance-Status meldet und den Sicherheitsanforderungen der Organisation entspricht, bevor die Anmeldung abgeschlossen werden kann.
Sobald Geräte ihren Sicherheitsstatus melden, synchronisieren sie sich regelmäßig mit XFA, damit immer die aktuellen Daten vorliegen.
Eine verlorene Verbindung wiederherstellen
Ein Gerät zeigt Verbindung verloren, wenn XFA es über Discovery weiterhin sieht und ein XFA-Agent installiert ist oder war, dieser Agent aber seit mindestens 30 Tagen keinen verifizierten Status gemeldet hat. Fast immer heißt das, dass die XFA-App auf dem Gerät nicht mehr aktiv mit Ihrer Organisation verbunden ist. Die Lösung ist, die App zu öffnen und die Verbindung wiederherzustellen, nicht einfach eine weitere Verifizierungs-E-Mail zu senden.
Empfohlene Lösung: die App öffnen und die Verbindung prüfen
Am verlässlichsten stellen Sie die Verbindung wieder her, indem der Besitzer des Geräts seine XFA-App öffnet und bestätigt, dass er noch mit Ihrem Unternehmen verbunden ist:
- Stellen Sie sicher, dass die XFA-App auf dem betroffenen Gerät (mobil oder Desktop) installiert, aktuell und gestartet ist. Wurde sie deinstalliert oder ist sie veraltet, sollte der Besitzer sie zuerst installieren oder aktualisieren.
- Bitten Sie den Besitzer, die App zu öffnen.
- Lassen Sie ihn prüfen, ob das Gerät noch mit Ihrer Organisation verbunden ist. Ist es das nicht, senden Sie die Verifizierungs-E-Mail aus dem Dashboard erneut und lassen Sie den Besitzer sie annehmen, um das Gerät wieder zu verbinden.
- Sobald die App geöffnet, aktuell und wieder verbunden ist, schließt sie die Verifizierung automatisch ab. Das Gerät steht wieder auf
Verifiziertund meldet seinen Sicherheitsstatus erneut.
Sie können die Anleitung für Benutzer zum erneuten Verbinden eines Geräts an den Besitzer weiterleiten, damit er das selbst erledigt.
Eine erneut gesendete Verifizierungs-E-Mail allein stellt eine verlorene Verbindung nicht wieder her. Das Gerät steht erst wieder auf Verifiziert, wenn seine XFA-App geöffnet, aktuell und wieder mit Ihrer Organisation verbunden ist.
Gerätedetails
Klicken Sie auf ein Gerät, um dessen eigene Detailseite zu öffnen. Die Detailansicht bündelt alle verfügbaren Messwerte und bewertet das Gerät standardmäßig gegen jede definierte Richtlinie. Über die Auswahl oben rechts konzentrieren Sie sich auf eine einzelne Richtlinie oder wechseln zurück auf Tatsächliche Gerätesicherheit, um alle Checks zu bewerten. Der untere Teil der Seite listet jeden Gerätecheck, hebt fehlgeschlagene Punkte hervor und zeigt, auf welche Richtlinie sich jeder Fehler auswirkt, damit Sie die Behebung priorisieren können.
Compliance-Ziele bei Gerätechecks
Jeder Gerätecheck wird gegen die Compliance-Ziele bewertet, die in der gewählten Richtlinie eingestellt sind. Die Detailseite des Geräts zeigt den aktuellen Stand jedes Checks anhand dieser Ziele:
- Zeitachse des Ziels: Bei versionsbasierten Checks (Betriebssystem, Browser, Neustart) zeigen die Marker unter jedem Richtliniennamen die eingestellten Schwellen für Ziel, Warnung und Blockierung in Tagen.
- Status mit Warnung: Überschreitet ein Gerät die Warnschwelle, zeigt der Check den Status "Mit Warnung" und dazu, seit wie vielen Tagen das Gerät der Richtlinie nicht entspricht.
- Status blockiert: Überschreitet ein Gerät die Blockierschwelle, zeigt der Check den Status "Blockiert", und die Enforcement-Integrationen verweigern den Zugriff.
- Zusätzliche Angaben: Die Spalte mit den zusätzlichen Angaben zeigt die aktuelle Version, die neueste verfügbare Version und seit wie vielen Tagen das Gerät veraltet ist.
Conditional Access
XFA arbeitet mit Plattformen wie Google Workspace, Microsoft und Okta zusammen, um Richtlinien für Conditional Access durchzusetzen. So greifen nur Geräte, die der Richtlinie entsprechen, auf die sensiblen Daten und Systeme Ihrer Organisation zu.
Ein Gerät, das die Anforderungen an die Verschlüsselung nicht erfüllt, kann zum Beispiel vom Zugriff auf E-Mail oder Cloud-Speicher ausgeschlossen werden.
Mehr Details finden Sie in der Dokumentation zu Richtlinien und Awareness.